Kragenschmutz: Unterschied zwischen den Versionen
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+ | ORF Moderatorin Ingrid Thurnher wundert sich über den Namen ihrer Sendung. Da diese auf dem Küniglberg aufgenommen wird, müsste sie ihrer Meinung nach eigentlich „Am Arsch der Welt“ heißen. Sie hat vier Typen von Gästen geladen: einen Zündler, einen Loser, einen Besserwisser und einen Blick von außen. SPÖ Politiker Josef Cap fühlt sich beim „Blick von außen“ sofort angesprochen und ist damit gar nicht zufrieden, da er sich nach eigenen Angaben immer noch im Zentrum befinde. Thurnher klärt ihn aber auf, dass er mit Loser gemeint war. Cap sieht sich aber auch keineswegs als Loser, denn immerhin verdiene er 16.000 bis 17.000 Euro. Politologe Anton Pelinka argumentiert seinem auffallend großen Hemdkragen entsprechend und meint, dass sich Cap um Kopf und Kragen rede und sich die Menschen auf den Schlips getreten fühlen. Cap kann das „Sudern“ der Bevölkerung nicht mehr hören, sie sollen lieber selber den Cap Job erledigen. Auf Thurnhers Frage hin, was FPÖ Obmann Strache anders machen würde, antwortet dieser, dass er alles anders machen würde. Aber wieder einmal spricht niemand seine Sprache. Cap gibt an seine Sprache zu verstehen und äußert sein Vorhaben bei angemessener Bezahlung zur FPÖ zu wechseln um neue Jobs zu schaffen. Die Journalistin der Süddeutschen Zeitung Cathrin Kahlweit wittert bei einem Wechsel Caps zur FPÖ Arbeit für sich. Cap ist vollends zufrieden, da er nach nur einer Minute bereits Arbeit geschaffen hat. In einem Jahr wird es dann Vollbeschäftigung geben. Pelinka versichert Cap aber, dass er bei einem Wechsel zur FPÖ ein Problem haben werde, nämlich Kragenschmutz. | ||
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Aktuelle Version vom 26. August 2016, 18:17 Uhr
Kragenschmutz
Titel
Kragenschmutz
Archivcode
Josef Cap hat eine Vision. Die Partei kann nur von innen heraus durch Querdenker verändert werden. Damit redet er sich um Kopf und Kragen.
Tags
Österreich, Innenpolitik, FPÖ, ORF
Sendung
- Willkommen Österreich, Folge 294, 16. Juni 2015
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Inhalt
ORF Moderatorin Ingrid Thurnher wundert sich über den Namen ihrer Sendung. Da diese auf dem Küniglberg aufgenommen wird, müsste sie ihrer Meinung nach eigentlich „Am Arsch der Welt“ heißen. Sie hat vier Typen von Gästen geladen: einen Zündler, einen Loser, einen Besserwisser und einen Blick von außen. SPÖ Politiker Josef Cap fühlt sich beim „Blick von außen“ sofort angesprochen und ist damit gar nicht zufrieden, da er sich nach eigenen Angaben immer noch im Zentrum befinde. Thurnher klärt ihn aber auf, dass er mit Loser gemeint war. Cap sieht sich aber auch keineswegs als Loser, denn immerhin verdiene er 16.000 bis 17.000 Euro. Politologe Anton Pelinka argumentiert seinem auffallend großen Hemdkragen entsprechend und meint, dass sich Cap um Kopf und Kragen rede und sich die Menschen auf den Schlips getreten fühlen. Cap kann das „Sudern“ der Bevölkerung nicht mehr hören, sie sollen lieber selber den Cap Job erledigen. Auf Thurnhers Frage hin, was FPÖ Obmann Strache anders machen würde, antwortet dieser, dass er alles anders machen würde. Aber wieder einmal spricht niemand seine Sprache. Cap gibt an seine Sprache zu verstehen und äußert sein Vorhaben bei angemessener Bezahlung zur FPÖ zu wechseln um neue Jobs zu schaffen. Die Journalistin der Süddeutschen Zeitung Cathrin Kahlweit wittert bei einem Wechsel Caps zur FPÖ Arbeit für sich. Cap ist vollends zufrieden, da er nach nur einer Minute bereits Arbeit geschaffen hat. In einem Jahr wird es dann Vollbeschäftigung geben. Pelinka versichert Cap aber, dass er bei einem Wechsel zur FPÖ ein Problem haben werde, nämlich Kragenschmutz.
Personen
Ingrid Thurnher, Josef Cap, Anton Pelinka, Heinz Christian Strache, Cathrin Kahlweit